Revierarbeiten

Revierarbeiten

23 Anbieter in
Endecken Sie die ganze Welt zum Thema Revierarbeiten mit 23 ausgewählten Händlern, Herstellern und Dienstleistern aus Ihrer Region. Weitere Informationen zum Thema Revierarbeiten finden Sie hier.
Top-Anbieter
 
Bauen / Pflanzen, Hochsitz, Maschinen
Kaiser´s Gärten und Jagdservice
Bomlitz, 29699
 
Jagdurlaub, Hochsitz, Wildverkauf
Forsthof Krümmel
Krümmel, 17248
 
Hundeführer, Nachsuche, Hochsitz
CERVUS
Buch in Tirol, 6220
 
Ansitzjagd, Drückjagd, Hochsitz
Peeneforst
Waren, 17192
 
Begehungsscheine, Jagdkunst, Hochsitz
IDAHO Möbelbau
Berlin, 12277
 
Jagdausrüstung, Revierarbeiten, Hochsitz
LEBAUKA UG
Neu-Ulm, 89233

Seiten

Die Arbeit im Jagdrevier

Der Jagdpächter oder auch der Eigenjagdbesitzer hat über das Jagdjahr in seinem Revier jede Menge zu tun. Da sind die Arbeiten in der Jagd- und Schonzeiten. Der Jäger spricht von Hege- oder auch von Revierarbeit. Es geht darum, dass nicht nur die Hochsitze für Jäger in einem begehbaren Zustand sind, sondern auch um die Verbesserung der Biotope. In jedem Revier, ob es ein Hochwildrevier oder ein Niederwildrevier ist, kann immer etwas verbessert werden. Es ist eine große Freude, eine Hecke mit Pflanzen und Bäumen anzulegen, um so Strukturen für das Wild zu schaffen. Wer einen Rehbock im Sommer an einer Hecke oder einem Knick erlegt, die er selber vor Jahren gepflanzt hat, oder einfach Schwarzwild an einer Suhle beobachten kann, die der Jäger mit seinen Begehungsscheininhabern angelegt hat, ist ein glücklicher Jäger. 
Hier geht es um die Passion und um den Willen, das eigene Jagdrevier zu verbessern. Viele kleine Verbesserungen im Wald, oder auch im Feld, bringen immer etwas,wie zum Beispiel das Anlegen von Wildäsungsstreifen oder das Pflanzen von Obstbäumen. 
Apfel- und Birnenbäume sind ein Magnet für Schalenwild, aber auch für das Raubwild. Die Wälder sind voll von Waldwegen und Kreuzungen und genau dort findet sich auch der Platz für eine Kastanie oder einen Mirabellenbaum. In den ausgeräumten Feldrevieren an langen Gräben könnte man eine Erlenallee pflanzen. Jahre später wird dort die Ringeltaube, der Feldhase und auch der Fuchs gern diese Baumreihe annehmen. Leider dauert es immer lange, bis die Hegemaßnahmen Deckung, Schutz und Äsung bieten. 
Größere Hegemaßnahmen, wie etwa das Ausbaggern und Bauen eines Teiches für die Entenjagd, bedürfen größerer Planung und entsprechender Kosten. Solche Verbesserungen lohnen sich für den Waidmann aus Kostensicht nie. Trotzdem investieren die Jagdherren in solche jagdlichen Projekte. Auf die Jagd gehen, bedeutet eben nicht nur zu Schießen, sondern auch Verantwortung für das Land zu übernehmen.

Langfristig richtige Jagdplanung

Hege bedeutet auch den jagdlichen Erfolg zu planen. Es ist nicht nur der Hochsitzbau, der jedes Jahr erfolgt, sondern viel mehr der Gedanke dahinter, dass hier an dieser Stelle ein Hochstand Erfolg verspricht. Es muss auf die Hauptwindrichtung und den Kugelfang geachtet werden, aber auch darauf, wie der Jäger ungesehen und leise auf den Ansitz kommt. Einfach einen zu Hochsitz bauen, reicht nicht aus. Er muss auch für die richtige Jagdart passend sein. Ein Ansitzbock in der Feldflur ist beim Nachtansitz bei Wind und Frost nicht geeignet, um dort viele Stunden zu sitzen. Der Jagdhochsitz sollte auch etwas Schutz bieten. Für Drückjagden ist eine geschlossene Kanzel wiederum überhaupt nicht geeignet. Der Markt bietet viele verschiedene Ansitzeinrichtungen an. Natürlich kann man auch die Jagdkanzel selber bauen und so versuchen Geld zu sparen.

Erfolgreiche Hege im Revier betreiben

An einer kleinen Waldremiese, die mitten in den Feldern liegt, soll der Fuchs beim Nachtansitz bejagt werden. Das Waldstück ist ungefähr einen halben Hektar groß. Es existieren dort keine Ansitzmöglichkeiten. Die Feld-/ Waldkante ist klar abgegrenzt und eine Zuwegung nicht vorhanden. Lediglich einen Hochsitz an die Kante zu stellen und dann zu hoffen dort Waidmannsheil zu haben, ist zu kurz gedacht. Wäre es nicht viel besser, auf die Südseite des Wäldchens einen Kunstbau einzubauen und den Hochsitz an der Hauptwindrichtung zu orientieren? Oder mit kleinen Strohballen eine Mäuseburg im Wäldchen zu bauen und einen Luderschacht anzulegen? Die Ranzzeit ist eine gute Jagdzeit für den Fuchs, wenn das Wetter passt, liegt ausreichend Schnee, um die Nacht über gut sehen zu können. Die Rotfüchse sind in dieser Zeit sehr umtriebig. Dadurch ist es auch möglich, mehrere Füchse in einer Nacht an einer Stelle zu erlegen. Oft kommt auch anderes Raubwild wie Waschbär, Marder oder Marderhund an diese Stellen. Der zeitliche Einsatz, um hier über die Hege einen deutlich besseren Erfolg zu haben, hält sich in Grenzen. Mit einem Trecker oder mit Forstmaschinen sind die benötigten Teile schnell an Ort und stelle. Der Hochsitz kann zudem auch für den Abendansitz genutzt werden, um Schalenwild zu bejagen und der Kunstbau sollte mit dem Erdhund mehrfach im Jahr kontrolliert werden. So wird durch einige wenige Handgriffe eine Ecke im Revier dauerhaft jagdlich interessant.